22 Tage Route 66

Kalifornien | Arizona | New Mexico | Texas | Oklahoma | Kansas | Missouri | Illinois
Route 66

THE MOTHER ROAD. Neu. Für alle, die tiefer eintauchen wollen.

Offiziell 3.940 km durch
8 US-Bundesstaaten und 3 Zeitzonen –
von Chicago bis Los Angeles
oder umgekehrt.

Route 66 – 22 Tage von Chicago bis
Los Angeles 

Tag 1 – Ankunft in Chicago
Ankommen in der Windy City, einchecken im zentralen Designhotel und erste Runde durch den Loop. Skyline, Chicago River und Millennium Park mit „The Bean“ sorgen sofort für Großstadt‑Kino, abends wartet ein Diner oder Restaurant in Laufweite.

Tag 2 – Chicago – Joliet – Pontiac (ca. 170 km)
Offizieller Start auf der Route 66: Frühstück bei Lou Mitchell’s, Foto am „Begin“-Schild und raus aus der Stadt. In Joliet triffst du auf Blues‑Brothers‑Gefühl an der alten Prison, bevor du über kleine Orte nach Pontiac mit seinen Route‑66‑Museen und Murals weitercruist.

Tag 3 – Pontiac – Springfield (ca. 170 km)
Über Landstraßen, alte Motels und verblasste Schilder geht es entspannt nach Süden. Springfield begrüßt dich mit Abraham‑Lincoln‑Historie, charmanter Downtown und der Mischung aus Politik, Geschichte und Midwest‑Charme.

Tag 4 – Springfield – St. Louis (ca. 160 km)
Kurze Etappe, großer Tag: Du rollst nach St. Louis, erlebst die Budweiser Brewery Experience und fährst auf den Gateway Arch mit Blick über Mississippi und Skyline. Zum Finale wartet ein abendlicher Blick auf den beleuchteten Bogen – vom Ufer oder vom Boot aus.

Tag 5 – St. Louis – Carthage (ca. 430 km)
Quer durch Missouri sammelst du Kilometer und jede Menge Route‑66‑Momente: Diners, Motels, kleine Orte am Straßenrand. In Carthage checkst du ins liebevoll restaurierte Boots Court ein – ein originales Route‑66‑Motel mit Retro‑Magie.

Tag 6 – Carthage – Tulsa (ca. 200 km)
Gemütlich geht es über historische Abschnitte nach Oklahoma. Tulsa empfängt dich mit Art‑Déco‑Architektur, Museums‑Optionen und einem stylischen Downtown‑Hotel – perfekter Mix aus Geschichte und modernem City‑Vibe.

Tag 7 – Tulsa – Oklahoma City (ca. 175 km)
Die Mother Road führt weiter durch das Herz Oklahomas, vorbei an Tankstellen, Motelschildern und kleinen Attraction‑Stops. In Oklahoma City wohnst du mitten in Bricktown – Lagerhaus‑Lofts, Kanäle, Bars und Restaurants direkt vor der Tür.

Tag 8 – Oklahoma City (0–30 km)
Ein Tag zum Durchatmen: Zeit für Bricktown, Museen oder einfach Café‑Hopping und Spaziergänge entlang der Kanäle. Abends genießt du erneut das urbane Leben zwischen Backsteinwänden, Wasser und Live‑Atmosphäre.

Tag 9 – Oklahoma City – Amarillo (ca. 415 km)
Lange, gerade Straßen, viel Himmel, echtes Roadtrip‑Gefühl – heute wird es texanisch. Kurz vor Amarillo wartet die berühmte Cadillac Ranch, und abends kannst du dir in der Cowboy‑Stadt ein Steak gönnen.

Tag 10 – Amarillo – Tucumcari (ca. 180 km)
Option auf Canyon‑Wow im Palo Duro oder entspanntes Ausrollen Richtung New Mexico – du hast Luft im Tagesplan. Tucumcari glänzt am Abend mit Neon‑Motelschildern und Diner‑Kulisse, wie man sie sich für die Route 66 wünscht.

Tag 11 – Tucumcari – Santa Fe (ca. 270 km)
Durch das Hochland New Mexicos geht es hinauf nach Santa Fe. Adobe‑Architektur, Plaza, Galerien und eine spannende Mischung aus Kultur, Kunst und Kulinarik machen die Stadt zu einem Highlight der Reise.

Tag 12 – Santa Fe (0–40 km)
Ein ganzer Tag für Santa Fe: Kunst, Gassen, Höfe, Museen – oder ein kleiner Abstecher ins Umland mit Bergblick. Abends genießt du südwestliche Küche und die besondere Lichtstimmung dieser Stadt.

Tag 13 – Santa Fe – Gallup (ca. 320 km)
Der Weg führt durch Indianerland, rote Felsen und weite Landschaften Richtung Gallup. Dort erwarten dich Trading Posts mit Silberschmuck und Navajo‑Kunst sowie das legendäre El‑Rancho‑Hotel mit altem Hollywood‑Flair.

Tag 14 – Gallup – Grand Canyon – Williams (ca. 535 km)
Heute steht der Grand Canyon auf dem Plan: Fahrt durch Arizona, dann mehrere Aussichtspunkte am South Rim – Tiefblick inklusive. Abends rollst du nach Williams, eine lebhafte Route‑66‑Stadt mit Diner‑Neon und kleinstädtischem Charme.

Tag 15 – Williams – Seligman – Oatman – Lake Havasu City (ca. 320 km)
Route‑66‑Nostalgie in Seligman, Wildwest‑Kulisse und Burros in Oatman und am Ende des Tages die London Bridge in der Wüste am Lake Havasu – abwechslungsreicher geht kaum. Du schläfst mit Blick auf See und Palmen ein.

Tag 16 – Lake Havasu City – Amboy – Barstow (ca. 360 km)
Über den Colorado River geht es nach Kalifornien und hinein in die Mojave‑Wüste. Amboy bietet Geisterstadt‑Kulisse, bevor du in Barstow, dem Wüstenknotenpunkt, für die Nacht stoppst.

Tag 17 – Barstow – Palm Springs (ca. 180 km)
Von der Transit‑Stadt in den Design‑Playground: Palm Springs lockt mit Palmen, Pools und Mid‑Century‑Flair. Wer mag, fährt mit der Aerial Tramway hoch in die Berge, wer lieber chillt, genießt einfach den Pool und die Abendstimmung.

Tag 18 – Palm Springs – Los Angeles (ca. 175 km)
Die letzte große Etappe bringt dich nach Los Angeles. Je nach Ankunftszeit ist schon ein erster Abstecher nach Santa Monica, Venice oder Hollywood drin – perfekt, um die Westküstenluft anzutesten.

Tag 19 – Santa Monica & Venice (0–50 km)
Symbolisches Finale der Route 66 am Santa Monica Pier: Foto am Schild, danach Strand, Pier und Promenade. Auf dem Weg nach Venice triffst du auf Skater, Street‑Art, Muscle Beach und eine gute Portion Westcoast‑Vibe.

Tag 20 – Hollywood & Beverly Hills (0–50 km)
Walk of Fame, Chinese Theatre, Hollywood Sign – heute bist du in der Filmkulisse unterwegs. Durch Beverly Hills und über den Rodeo Drive geht es weiter in die Welt der Palmen, Villen und Luxus‑Shops; eine Studio‑Tour ist das i‑Tüpfelchen.

Tag 21 – Los Angeles & Rückreise (ca. 30 km)
Der letzte Tag gehört noch einmal dir: vielleicht Shopping, vielleicht Strand, vielleicht einfach ein Kaffee mit Palmenblick. Danach Rückgabe des Mietwagens am LAX und Abflug – im Kopf und im Herzen fährt die Mother Road noch ein Stück mit.

Geheimtipp: Coleman Theater, Miami (Oklahoma)

Die Route 66 ist voll mit Postkarten‑Motiven – aber dazwischen liegen die kleinen, schrägen Orte, die in kaum einem klassischen Reiseführer auftauchen.

Mitten in der Kleinstadt Miami (sprich: „Mai‑am“) versteckt sich ein echtes Route‑66‑Juwel: das Coleman Theater. Von außen „nett alt“, von innen 1920er‑Jahre‑Filmkulisse mit Samt, Stuck und Kronleuchtern – völlig unerwartet mitten in Oklahoma. Wer hier kurz vom Highway abbiegt, bekommt keinen schnellen Fotostopp, sondern einen kleinen Zeitsprung in die Glamour‑Ära der Mother Road.

Das Joliet Correctional Center

Alex‘ Storytelling – Die Insassen
Das Joliet Correctional Center galt über Jahrzehnte als eines der härtesten Gefängnisse der USA. Die Insassen arbeiteten unter extremen Bedingungen, oft in Steinbrüchen oder Werkstätten innerhalb der Mauern. Überbelegung, harte Disziplin und kaum Aussicht auf Rehabilitation prägten den Alltag. Viele Gefangene verbrachten Jahrzehnte hinter diesen Mauern – das Gefängnis war weniger ein Ort der Besserung als ein Spiegel der kompromisslosen Strafjustiz seiner Zeit.

Alex‘ Storytelling – Film & Popkultur
Nach der Schließung im Jahr 2002 wurde das Gefängnis zur Filmkulisse. Weltweit bekannt wurde es durch The Blues Brothers, später auch durch Produktionen wie Prison Break. Die original erhaltenen Zellen, Gänge und Innenhöfe machten Joliet zu einem der authentischsten Drehorte für Gefängnisszenen – roh, unverfälscht und frei von Hollywood-Glanz.

Hier auf Google Maps

 

Cozy Dog Drive In

Alex‘ Storytelling – Cozy Dog 

Der Corn Dog, heute ein Klassiker der amerikanischen Straßenküche, hat seinen Ursprung in Cozy Dog Drive In. In den 1940er-Jahren experimentierte der Gründer Ed Waldmire Jr. mit der Idee, ein Würstchen schnell, heiß und unterwegs essbar zu machen. Inspiriert von einem Maisbrot-Hotdog aus Oklahoma entwickelte er gemeinsam mit einem Freund einen Teig, der beim Frittieren am Würstchen haftete – serviert am Stiel. 1946 feierte der „Cozy Dog“ in Springfield sein offizielles Debüt und wurde zum Sinnbild der unkomplizierten Diner- und Festival-Kultur entlang der Route 66.

Hier auf Google Maps

 

Mache deinen eigenenen Stern auf dem Walk of Fame – Fotoerlebnis

Besuche den Hollywood Walk of Fame und sieh dir deinen Namen auf deinem eigenen Walk of Fame-Stern an. Erinnere dich an deine 5 Minuten Ruhm mit besonderen Fotos, auf denen du mit deinem Stern aus Terrazzo und Messing posierst.

 15 min    ★★★★★

Hollywood Night Tour mit Griffith Observatory

Erlebe, wie Hollywood nach Einbruch der Dunkelheit zum Leben erwacht und erlebe auf einer geführten Tour die neonbeleuchtete Atmosphäre des Sunset Blvd. 

ca. 1,5 Std.    ★★★★☆

Historischer Hollywood Boulevard

Entdecke Hollywood auf dieser 2,5-stündigen Tour! Vom Hollywood Sign über den Walk of Fame bis hin zum Grauman’s Chinese Theatre entdeckst du ikonische Orte und Geschichten, die Hollywood unvergesslich machen. 

ca. 2,5 Std.    ★★★★☆

24 Stunden-Ticket: Hop-On/Hop-Off-Sightseeing Tour mit dem Open-Bus

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen von L.A. auf einer Hop-On/Hop-Off-Tour mit offenem Verdeck. Erfahre die einzigartige Geschichte der Stadt und besuche den Sunset Strip, Santa Monica, Hollywood, Beverly Hills und mehr. 

24 Std.    ★★★★☆

Essen, Trinken & Lieblingsorte

Bubba Gump Shrimp Co. – Meeresfrüchte wie im Film

Als Forrest Gump-Fan darf ein Besuch im Bubba Gump Shrimp Co. natürlich nicht fehlen! Hier gibt’s nicht nur frische Garnelen und köstliche Fischgerichte, sondern auch eine Atmosphäre, die dich direkt in den Film versetzt. Also, schnapp dir ein Shrimp-Special und genieß das perfekte Essen – genau wie Forrest!

 

Panda Express – Schnelles, leckeres US-China-Food

Wer sagt, dass Fast Food langweilig sein muss? Panda Express bringt den Wok-Charme direkt zu dir – und das Ganze schnell und frisch. Die Orange Chicken ist ein Klassiker, der definitiv nicht fehlen darf. Mega lecker und Ideal für eine schnelle Mahlzeit, die trotzdem richtig gut schmeckt.

 

Hard Rock Café – Mein Klassiker seit 35 Jahren

Seit über 35 Jahren ist das Hard Rock Café mein go-to Spot für gute Nachos und eine richtig coole Classic-Rock-Atmosphäre. Hier fühlt sich einfach alles richtig an – die Musik, das Essen und der Vibe. Die Nachos sind definitiv mein Favorit, aber auch die Burger und Ribs kann ich nur empfehlen. Wenn du Lust auf gutes Essen und eine Prise Rock’n’Roll hast, dann bist du hier genau richtig.

 

Alex bloggt

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Downtown, Los Angeles Bradbury Building Als ich in den 80ern zum ersten Mal Blade Runner sah, blieb mir vor allem eines im Gedächtnis: das Bradbury Building in Downtown Los Angeles. Diese Mischung aus Licht, Eisen, Marmor und Melancholie – futuristisch und doch uralt...

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Little Damage, LA Black Magic in a Cone Mitten in Downtown L.A. wartet ein kleiner Laden mit großer Wirkung: Little Damage. Ihr Signature-Eis? Schwarzes Soft-Serve mit Aktivkohle – cremig, leicht mysteriös und einfach unwiderstehlich. Ich liebe dieses Eis! Und das...

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Route 66 Bücher

ROUTE 66 Bildband: Mit starken Bildern und persönlichen Stimmen zeigt das Buch Vergangenheit, Gegenwart und Wiedergeburt der Mother Road – eindrucksvoll verdichtet in den Worten der Künstlerin Tina Mion aus Winslow, Arizona. Ausgezeichnet mit dem ICMA Award of Excellence.
Kochbuch USA – Cook Across America: 66 amerikanische Kult-Rezepte entlang der legendären Route 66. Gerichte. Porträts. Geschichten. 66x authentisches, amerikanisches Essen. So kocht Amerika entlang des legendärsten Highway der USA.
Route 66: 100 Years von Jim Hinckley würdigt 100 Jahre der legendären „Mother Road“. Das Buch nimmt mit auf eine Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Route 66 und zeigt, warum sie bis heute ein Symbol für Freiheit, Aufbruch und amerikanische Kultur ist.

Collins Route 66 Touring Map. Eine schöne Karte der gesamten Strecke der Route 66 – übersichtlich, informativ und ideal zur Reisevorbereitung.

Ghost Towns of Route 66 – Ein besonderer Blick auf die vergessenen Orte entlang der Mother Road. Route-66-Experte Jim Hinckley führt durch mehr als 60 Ghost Towns – Orte voller Geschichten, Aufstieg und Verfall. Mit eindrucksvollen Fotografien und einer großen Faltkarte ideal für alle, die hinter die bekannte Route schauen wollen.